Saftfasten Beginn – Tag 1

Saft Fasten - Saftfasten - Freude am Kochen vegan - Tag 1

Wer mir auf Facebook und Instagram folgt weiß es schon: ich habe heute (für Euch gestern) mit dem Saftfasten begonnen.

Beim Saftfasten gibt es ja offenbar jede Menge Ansichten, Meinungen, Mengen usw.

Warum fasten? Ich hab in den letzten 5 Jahren etwa 10 Kilo zugenommen und jetzt reichts einerseits und zweitens hab ich im Moment mehr Zeit für mich und will mich da auch vermehrt um meine Gesundheit und um mein Wohlbefinden kümmern. Neben dem seelischen Gleichgewicht. 😉

Seit 3 Wochen mache ich jeden Morgen eine kleine Morgenroutine mit Sport am Trampolin und danach Meditation. Das tut mir extrem gut, gibt Energie und Harmonie. Jetzt gehts einfach einen Schritt weiter.

Zusätzlich habe ich beim alternativen Kinderwunsch Kongreß mehrmals gehört, dass Frauen nachdem sie gefastet haben schwanger wurden (ja, wir basteln schon länger) also ein Grund und eine Motivation mehr. Ich glaub zwar jetzt nicht das ich so extrem vergiftet bin, aber im letzten Jahr habe ich einige Medikamente genommen die gerne wieder raus dürfen aus meinem Körper 😉 und die Umweltbelastung wird ja auch immer mehr, neben Pestiziden, Weichmacher im Plastik und in der Modelliermasse die ich berufsbedingt immer in den Fingern habe usw usf. Da kann man gut und gerne öfter mal Entgiften. Bei meiner Beschäftigung mit dem Thema habe ich gehört es ist gut 1-2 Mal im Jahr zu fasten um u entgiften.

Ein Freund von mir kennt sich extrem gut mit Ernährung aus, fastet selbst seit 25 Jahren regelmässig und hat insgesamt schon etwa 1 Jahr lang gefastet, wenn man alles zusammen zählt.

Bei einem Spaziergang am letzten Wochenende haben wir lange über Ernährung geredet und ich hab mir von ihm drei “Programme” zusammenstellen lassen wie ich (auf mich angepasst, weil ich zum Beispiel vorallem Abends schlecht hungrig bleiben kann, in der Früh hab ich viel weniger Problem damit) abnehmen kann.

  1. Programm Saftfasten (oder Suppenfasten)
  2. Programm 2-3 Mal in der Woche Frühstück auslassen, zu Mittag ein Saft und Abends satt essen
  3. Programm jeden 2. Tag unter 500-600 Kalorien bleiben

Beim Saftfasten, so wurde mir erklärt, ist es wichtig unter 50 g Zucker am Tag zu bleiben, damit das Gehirn auf Ketonstoffwechsel umschaltet, in dem dann auf die Fettreserven zurückgegriffen wird. Aus diesem Grund sind die empfohlenen Saftmengen auch sehr gering. Nachdem ich bei der Variante etwa 2 Kilo in der Woche abnehmen kann, so mein Freund, will ich die mal machen, so lange wie ichs eben schaffe. Von einem Tag bis oben offen sozusagen. 😉 Ich will da auf meinen Körper hören, wenn auch nicht zu genau, weil wenn ich im Moment drauf hören würde, würde ich mir was zum Essen holen. 😉 Es ist Abend und das ist für mich immer die schwierigste Phase.

Wer Saftfasten oder Fasten will sollte sich vorher gut informieren, oder einen Freund haben, den er dauernd mit Fragen nerven kann. 😉

Mein Programm ist jetzt tgl 3 mal etwa 200-250 ml Saft zu trinken. In der Früh frisch gepressten Orangensaft und Mittags und Abends frisch gepresste Gemüsesäfte. Eine weitere Variante wäre, statt dreimal tgl Saft, zweimal tgl eine kleine Gemüsesuppe (mit dem Gemüse, aber wenig bis keine Kartoffel). Laut meinem Freund wirkt das gleich. Jetzt schau ich mir mal das mit den Säften an, ansonsten steige ich um auf Gemüsesuppe, mal schaun.

In den Morgen starte ich mit warmem Wasser mit Zitronensaft. Zwischendurch gibts Tees und Wasser.

Zum zusätzlichen Entgiften habe ich eigentlich am Mittwoch schon mit Ölziehen (mit Kokosöl) begonnen. Allerdings hatte ich dann am gleichen Tag eine kleine Zahn-OP (also gezogener Zahn, der aber vorher zerlegt werden musste etc pp, will Euch die Details ersparen) und daher hab ich jetzt eine größere Wunde im Mund, weshalb ich dann gleich wieder aufgehört habe mit dem Ölziehen und jetzt erstmal warte bis die Wunde verheilt ist. Ich will ja nicht das Öl mit den gelösten Giftstoffen in die Wunde bekommen.

Außerdem habe ich ebenfalls am Mittwoch auch mit einer ayrvedischen Heißwasser Trinkkur begonnen. Dazu kocht man Wasser 10-15 Minuten, gibt es in eine Thermoskanne und trinkt alle 30-60 Minuten ein paar Schluck von dem heißen Wasser. Auch das soll entgiftend wirken. Nach der Zahn-Geschichte meinte die Äztin dann: nur kalt trinken. 😉 Irgendwie hat sichs ein bisschen gespießt. 😉 Aber mittlerweile geht es schon wieder.

Apropos gespießt: Heute, ich hatte schon echt Hunger, habe ich meinen Entsafter aus dem Regal genommen und dabei ist der Oberteil auf den Boden gefallen. 3 Macker im Holzboden 🙁 aber das war noch nicht alles, der Deckel hat sich dabei so blöd verschoben das er halb drinnen und halb draußen war und ich das Teil nimmer aufgebracht habe. Da saß ich nun, hungrig und schwach 😉 und bekam das Ding nicht auf, die Arme und Hände taten schon weh. Ich hab sicher 20 Minuten immer und immer wieder versucht, mit Hilfe eines Möbelhammers hab ichs dann doch noch geschafft und konnte mein Saft pressen endlich starten. 😉 Irgendwie wurde ich nochmal gestestet ob ich das wirklich machen will. 😉

Und dann, um wieder bei Entgiftung weiter zu schreiben, soll man noch seinen Darm entleeren, mit Glaubersalz oder Einlauf. Ich hab mich für Zweiteres entschieden. Geplant wars eigentlich für einen Tag davor, das ging sich aber nicht aus, also hab ichs heute erst gemacht. Manche sagen ist nicht notwendigt, andere empfelheln es für jeden 2. Tag…ich schau mal weiter, wollte aber zumindestens zu Beginn mal aufräumen. 😉 Einen Einlauf kann man angeblich auch machen wenn man starke körperliche Beschwerden hat vom Fasten, beim Fasten, wie zum Beispiel Kopfweh oder Übelkeit etc.

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Manche plädieren für Entlastungstage, an denen man sich bereits langsam auf das Saftfasten vorbereitet. Da wird dann gesagt, kein tierisches Eiweiß (ess ich eh nicht) und kein Gluten (ess ich seit 1 Woche keines). 😉 Ich esse bereits seit einer Woche weniger, vorgestern zahnbedingt nur Brei und gestern nur das Gemüse was so wegmusste, Abends eine Gemüsesuppe, also ungeplante Entlastungstage. 🙂

Und nun mein 1. Satffasten-Tag:

Aufgestanden und

1 Glas warmes Wasser mit Zitronensaft getrunken – 15 Minuten Trampolin Workout und Meditation danach.  Dann 1 Becher Matcha.

Und dann ab zum Zahnarzt zur Entfernung des Jod-Streifens (jetzt hab ich keinen Jodmangel mehr 😉 am Weg ayurvedisches Heißwasser. Am Rückweg hab ich mich dann am Bauernmarkt eingedeckt mit Gemüse für die kommende Woche.

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Anschließend gabs “Frühstück” (11:30)

1 Glas Orangensaft aus 2 Orangen – 150 ml Saft waren es

1 Becher Matcha, dann etwas später nachdem ich heute Kreislaufprobleme hatte (dazu unten mehr)

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Mittagessen (15:00)

230 ml frisch gepressen Gemüsesaft aus Roter Rübe (Bete), Sellerie, Gelbe Rübe, Gurke, Kohlrabi, Kurkuma Wurzel, Petersilie, frische Brennessel Spitzen – einbisschen zu viel zusammen gemischt. 😉 Aber was ich toll finde, wenn man die Petersilie zwischen harte Gemüseteile gibt beim Mixen mit meinem Entsafter, kommt er damit klar obwohl er jetzt nicht wirklich gedacht ist zum Pflanzengrün entsaften.

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Abendessen

250 ml frisch gepressten Gemüsesaft aus Rote Rübe (Bete), Kohlrabi, Kohlrabi Grün, Sellerie, gelbe Rüben, Pastinake und ein bisserl Salz, Chili, Kreuzkümmel gemahlen, Ingwer gemahlen, Koriander gemahlen.

Da muss ich noch bisserl experimentieren, da gbts noch Luft nach oben, da bin ich noch nicht so begeistert von meinen Säften. 😉 Ich brauche vor Allem auch was deftiges, salziges am Tag. Nur süß neben Wasser und Tee ist nicht so ganz meines. Und rote Rübe ist ja auch süß. Und Karotte, oder gelbe Rübe. Außerdem habe ichs heute getestet (ich vertrage ja keine rohen Karotten), ich vetrag auch gelbe Rüben nicht wirklich, da fällt dann viel weg an klassischem Wintergemüse zum Entsaften.

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Und jetzt wollt Ihr sicher noch wissen wies mir ergangen ist und wies mir geht nach einem Tag Saftfasten:

Hungertechnisch ganz ok. So einen Tag (bis zum Abend) halte ich ansich eh ganz gut aus, wenn ich motiviert bin. Das ist jetzt nicht so meine Sorge gewesen. Ich hab den Frühstück und Mittagssaft extra spät getrunken um den Abend besser zu schaffen. Und, was soll ich sagen, es ist ok. Klar hätte ich im Moment echt grad Lust auf ein Packerl Kartoffelchips 😉 aber ich bin stärker als dieses Verlangen. 😉 Es ist kein tödlicher Hunger oder so. 🙂 Obwohl, gut wärs schon. 😉

Ich glaube morgen muss ich noch mehr aufs zusätzliche Trinken achten. Vermutlich hab ich so 2 l getrunken, oder 2,3 zusätzlich zu den Säften (die ja nicht viel waren).

Körperliche Reaktionen?

Grundsätzlich ists da vermutlich noch zu früh dafür. Mein Kreislauf war zwar heute nicht so richtig auf der Höhe, aber irgendwie glaub ich, dass das noch nicht mit dem Fasten zusammenhängt. Teilweise bin ich nicht ganz so wiff im Kopf 😉 und jetzt sollte ich dringend ins Bett gehen, weil ich bin schon länger recht müde. Ganz leicht Kopfweh hab ich jetzt am späteren Abend.

Weißer und gelber Zungenbelag.

Ansonsten fühle ich mich angenehm leicht. 🙂

Falls die Frage kommt mit welchem Entsafter ich ensafte: Kuvings Whole Slow Juicer B6000. Einfach auf den Link klicken, da ist mein Bericht drüber.

Wer sich informieren will über verschiedene Fasten-Ansätze, momentan läufte gerade ein toller Fastenkongress mit ganz vielen Vorträgen und Hintergrundinfos zum Thema. Es ist extrem motivierend in der Vorbeteitungsphase die Vorträge zu hören. Bei mir ist das ein ziemlicher Zufall (auch wenns keine Zufälle gibt 😉 ) das ich genau jetzt faste. Es hat für mich nämlich nichts mit der Fastenzeit zu tun sondern mit anderen Dingen (siehe oben), hat aber natürlich den Vorteil das man rundherum auch viel von Fasten hört und sich grad gut informieren und auch inspirieren und motivieren kann.

Gute Nacht!

❤ Love, Angelhugs and Fairydust

Eure Yvonne

Love is always the answer - Freude am Kochen

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