{Neujahrsvorsatz} #Seelenbaumeling Sonntage

Neujahrsvorsatz #Seelenbaumeling - Freude am Kochen

 

Ich bin sonst nicht der “Neujahrsvorsatz-Typ”, wenn ich was machen will dann mach ichs einfach,  wozu warten…. Heuer gibts aber

einen Neujahrsvorsatz von dem ich Euch heute – eigentlich ist bei mir grad gestern – erzählen werde.Würde heute nämlich heute sein, und nicht gestern…wisst Ihr was dann wäre? Das wäre dann fatal, weil dann hätte ich schon bei der ersten Gelegenheit meinen Neujahrsvorsatz gleich gebrochen….

aber glücklicherweise ist eben gestern….und nicht heute, also bei mir, bei Euch ist natürlich schon heute, also Sonntag! 😉

So, jetzt aber mal der Reihe nach: Ich weiß nicht ob ich ein kompletter Exot bin auf Gottes weitem Erdboden, widersprecht mir, wenn Ihr anderer Meinung seit, aber ich bin ein Mensch der IMMER etwas macht, etwas machen muss, etwas sinnvolles machen muss, etwas produktives machen muss…..Und mir kommt vor das wird in meinem fortgeschrittenen Alter *räusper* noch schlimmer, auch wenn ich früher gedacht habe, es ginge gar nicht schlimmer….

Ja, vermutlich wird es noch ein paar weitere Exoten dieser Art geben, ich kenne aber keine….und Ihr solltet mich auch nicht beneiden, manche machen das weil sie den Eindruck haben ich mach so viel und ich schaff so viel und wie kann man so viel arbeiten, nebenbei so viel bloggen, nebenbei so viel kochen und noch tausend andere Dinge tun, und wie kann man so viel Energie haben….ich beneide eher jene Menschen, die einfach mal zur Ruhe kommen können und relaxen und die nicht erst wie ich wenn alles erledigt ist – nämlich nie – und alles sauber, ordentlich, frisch geputzt und aufgeräumt ist, relaxed auf der Couch sitzen können, also könnten, weil diesen Zustand gibts eben nie.

Beneiden ist da nicht der richtige Ausdruck, ich bin kein “Beneidungs-Typ”, ich freu mich natürlich für alle die es können, ich wills nur eben auch lernen. Wäre da nicht die liebe ÜBERBEGEISTERUNG die mich immer wieder abloenkt und abhält….und die vielen Ideen in meinem Kopf….

“Wonni, wie kannst Du so viele Blogbeiträge in einem Monat schreiben?” “Wie kannst Du so viel kochen?” Solche und ähnliche Fragen werden mir gestellt. Naja, wenn man von in der Früh bis zum Schlafengehen immer nur auf 180 rennt, dann geht das, aber das Problem ist, ich will das eigentlich gar nicht, ich verselbständige mich immer wieder selber.

Besonders schlimm war das gerade auch wider zu Weihnachten und Silvester, tausend Ideen kommen da in meinen Kopf und das Schlimme ist, da bleiben sie nicht drinnen, sie wollen raus, möglichst schnell, möglichst sofort, möglichst jetzt….und eine Idee führt dann noch zur nächsten und es geht schon wieder dahin im Galopp und dann, Weihnachten ist rum, alles geschafft, alles erledigt, Silvester steht bereits vor der Türe und ich….kabummm…..komplett im Out und – wäre da nicht das Silvester Bloggerdinner geplant gewesen, das mich zeitweise am im Bett liegen gehindert hat – wäre ich 6 Tage komplett out of Order gewesen, also im Bett gelegen…

Andere sitzen mal auf der Couch, blättern in einer Zeitschrift, lesen ein Buch, surfen sinnlos durch die Fernsehsender, lassen eben einfach auch mal ihre Seele baumeln ohne was zu tun, starren ins Narrenkastel, denken über irgendetwas nach oder bauen Luftschlösser, meditieren mal, sitzen einfach nur mit einer Tasse Tee auf der Couch, schauen ins Kerzenlicht und träumen…. irgend sowas in der Art,  das echt klingt doch echt nett….nein geht nicht, kann ich nicht…. “Wie kannst Du nicht? Was muss dann daran können?” Ja wirklich, ich kanns nicht, das bekomm ich vielleicht mal 5-10 Minuten hin, wenns dann doch mal 30 Minuten klappt ist schon klar ich bin schon hart an meiner eigenen Grenze angekommen und mir gehts gar nimmer gut und ich schürfe knapp an einem Burnout dran….

Aber Frau muss nun auch mal zur Ruhe kommen können, kommen lernen wäre wohl der geeignetere Ausdruck fürchte ich….

Es kann nicht sein mich von meiner Überbegeisterung für alles was ich mache immer komplett ablenken zu lassen…..Tortenfiguren machen, Bloggen, Kochen, Instagrammen, dann noch networken und zwischendrin noch schnell Aufräumen, Putzen, Einkaufen, Mann versorgen, schnell essen, kurz Sport, und schnell wieder vorne anfangen…

Ich habe mir vorgenommen heuer meine Stille zu finden, zur Ruhe zu kommen, mal auf der Couch zu sitzen und ein Buch zu lesen (im Moment beschränkt sich meine Zeit zum Lesen nur auf den  Urlaub), endlich regelmäßig zu meditieren, mich nicht immer so stark von der virtuellen Welt in diversen Netzwerken ablenken zu lassen.

Habt Ihr Tips für mich? Immer nur her damit? Im Moment ist meine einzige Möglichkeit “nichts zu tun” auf Urlaub wo anders hin zu fahren, da fällt es mir leicht, zu Hause: nicht möglich, noch nicht möglich….ich krieg das hin!!!! 🙂

Eine liebe Bekannte hat mir mal den Tip gegeben, einfach zwischendrinn auch am Arbeitstag kleine Pausen einzubauen, einfach mal zwischendrin 5 Minuten nichts zu machen, vielleicht auch mit kleinen Ritualen wie einer Tasse Tee trinken…eigentlich ein gut klingender Rat….fragt mich bitte nicht wie oft ich das gemacht habe!

Zwischendurch nehm ich mir dann wieder vor – immerhin kann ich mir meine Zeit ja theoretisch selbst einteilen – bei Sonnenschein einfach mal eine halbe Stunde spazieren zu gehen….fragt mich mal wie oft ich das schon gemacht habe….es geht immer genau heute grad nicht…..

Ja und was ist jetzt eigentlich mein genauer Neujahrsvorsatz, jetzt hab ichs aber spannend gemacht und die Dramatik erhöht 😉

Der Neujahrsvorsatz ist Internetfreie Sonntage – eigentlich Computerfrei auch, aber ich nehme davon Fotobücher basteln aus, weil das will ich schon lange machen, das ist etwas für mich und das passt für mich gut zu gemütlichen Sonntagen, auch wenn es schon fast wieder ein kleines bisschen Selbstbetrug sein könnte, aber ich will nicht so streng mit mir selber sein….

Also kein Internet mehr im Hause “Freude am Kochen” an den Sonntagen und an diesen Tagen mal ein Buch lesen, mal meditieren und mal Qualitätszeit mit meinem Schatz verbringen, falls er Lust hat mitzumachen und sich vom Internet trennen kann. *lach*

Und wenn Ihr mich wo entdeckt,an einem Sonntag, dann geb ich Euch hiermit die Erlaubnis mit mir zu schimpfen, allerdings sei dazu gesagt, Blogs können voreingestellt werden und auch auf Facebook muss der Beitrag nicht unbedingt dann geschrieben werden, wenn er veröffentlicht wird, also vielleicht bin ich nur mein vorausgeeilter Schatten, und ich bin gar nicht wirklich da, wer weiß…

Und für alle die es geschafft haben bis ans Ende dieses langen und auch recht persönlichen Blogartikels zu kommen: Habt Ihr auch einen Neujahrsvorsatz? Mehr Sport, weniger Zucker, abnehmen, gesünder essen??? Oder ganz was anderes?

Und kann mich eigentlich irgendjemand verstehen? Gehts jemand hier genau wie mir?
♡ ♡ ♡ Love, Angelhugs and Fairydust ♡ ♡ ♡
Eure Wonni
Freude am Kochen - Love is always the answer
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10 Kommentare

  1. Ich habe auch solch einen Vorsatz. Einfach mehr meine "5-Minuten". Kaffee mit Milchschaum, Tee trinken, Buch lesen. Einfach mal kurz durchatmen und die Liste im Kopf, auf der alles am besten gestern erledigt werden musste, Liste sein lassen und sich mal auf das Wesentlich besinnen. Zumindest kurz. Denn länger schaffe ich es auch nicht.
    Aber ein weiterer Vorsatz soll mir helfen. Ich will mehr für mich basteln, mehr für mich nähen, mehr für mich beim Kochen experimentieren. Dann erst an "andere denken". So einfach ist das nicht.

    Kleine Ziele sind wohl ein Trick es zu schaffen…also einfach mal 5-Minuten Tee trinken.

    Liebe Grüße
    Eine stille Leserin

    • Liebe stille Leserin <3

      ich kann internetfreie Tage echt e,pfehlen. Es war gestern unglaublich wie lang der Tag gestern war, weiviel ich einerseits gemacht habe und andererseits trotzdem Zeit auch zum lesen und #Seelenbaumeling hatte. Ja, und gebastelt hab ich auch ganz spontan etwas worüber ich noch berichten werde.

      Echt empfehlenswert. Das heute wieder eingeschalteten Internet hat mich gleich wieder zum Zeitkiller gemacht….

      Liebste Grüße

      Wonni

  2. Ich kann gut Seelenbaumeln – das war aber ein langer Prozess, das zu lernen, weil ich eigentlich ein Hansdampf in allen Gassen bin und mich gerne auch mal verzettle. Millionen Ideen und so wenig Zeit… 😉

    Die Idee mit dem internetfreien Tag ist schon mal ein super Anfang!!! <3

    • Das war gestern ein ganz ganz toller ruhiger Tag an dem ich einerseits viel gemacht habe und andererseits trotzdem auch Zeit der Ruhe hatte und die sogar tatsächlich auch genießen konnte. Ich glaub fest an mich, es geht steil bergauf! 😉

      Und jetzt freu ich mich auf den morgigen Feiertag, den ich auch gleich internetfrei geplant habe nach dem gestrigen Erfolg.

      Liebste Grüße

      Wonni

  3. Ich bin da genau wie du – selbst wenn ich vorm Fernseher sitze (oder gesessen bin, mit Baby mach ich das eigentlich nicht mehr ;-)) muss ich immer was tun, häkeln, irgendwas am Computer, basteln etc., nuuuuur Fernsehen ist zu wenig. Genauso wie nuuuur telefonieren, da kann man ja auch wunderbar was daneben machen. Und wenn man spazieren geht kann man wunderbar telefonieren, so schlägt man auch wieder zwei Fliegen mit einer Klappe (anstatt den Spaziergang zu genießen) – ich versuch seit meinem Burnout (das Wort mag ich ja immer noch nicht) schon etwas mehr Ruhe rein zu bringen und die Momente zu genießen. Und weniger Internet gibts mit Baby auch.
    Finde deinen Vorsatz also super und werd ab und zu an dich denken beim Seelenbaumeling 😉 Ganz liebe Grüße, Ulli

    • Liebe Ulli, stimmt, Telefonieren geht nur während man daneben arbeitet, ist doch sonst totale Zeitverschwendung. 😉 Und Spazieren gehen ohne nix, nein da muss man daneben natürlich dauernd instagrammen. Man stelle sich vor die Welt würde nicht sofort erfahren welche Blümchen am Wegesrand blühen, nicht auszudenken….

      Ich sehe wir verstehen uns! *kicher* Vermutlich warst Du mir deswegen gleich auf Anhieb so sympathisch. 😉

      Love, Angelhugs & Fairydust

      Yvi

  4. Edith, das Fröschle aus dem Schwarzwald

    Liebe Yvi, mach bitte nicht den Fehler, etwas erzwingen zu wollen. Als Erstes solltest Du darüber nachdenken, ob Du Dich so wie Du bist nicht einfach akzeptieren kannst. Du bist nun mal ein äusserst vielseitiger Mensch mit unglaublichen Talenten und das musst Du irgendwie halt hinnehmen. Dass Du damit körperlich und seelisch an eine Grenze stösst, merkst Du momentan. Aber setze Dich bitte nicht einem zusätzlichen Druck aus, nämlich mit aller Gewalt "zur Ruhe zu kommen". Das steigert nur noch das Gefühl "das schaffe ich nie", und schon bist Du dem Burnout (was für eine blöde Bezeichnung!) einen Schritt näher. Legt Euch vielleicht einen Hund zu… natürlich keinen Husky oder Jagdhund), der würde dafür sorgen, daß Deine Verpflichtungs-Gefühle in eine andere Richtung gehen und zeigt Dir, was wirklich wichtig ist im Leben: Liebe, Zuneigung, Freundschaft, bedingungsloses Vertrauen und ungefilterte Freude am Leben. Ich wünsch Dir von Herzen alles Liebe!

    • Liebste Edith,

      Du musst dir keine Sorgen machen, es ist alles ok, es ist einfach ein Erkennen was geändert werden sollte! Und die Änderungen tun mir auch richtig gut und machen mir Freude!

      Love, Angelhugs & Fairydust

      Wonni

  5. Liebe Wonni!

    Meine Gedanken laufen auch immer auf 180, sogar zum Einschlafen muss ich mich "ablenken", damit meine Ideen nicht weiter Amok laufen. Vor einigen Jahren habe ich es "übersehen" und war plötzlich (für mich plötzlich) völlig ausgebrannt und leer. Mein Hausarzt hat mir damals Yoga nahe gelegt und ich so "Nein, danke, das ist nichts, ich brauch was Dynamisches. Mit Power." Er hat nur genickt.

    Kurz darauf hab ich mich in einer Forrest Yogastunde gefunden. Das ist eine eher dynamische Yogaart, bei der ich den Kopf total freikriege. Wunderbar! Da es ausreichend Abendstunden gibt, gehe ich dort gerne nach der Arbeit hin, nach der Einheit schwebe ich nach Hause und schlafe dann wie ein Baby.
    Warum es funktioniert? Weil du dich die gesamte Zeit total auf dich konzentrierst und nach und nach die Gedanken immer weniger abschweifen. (Zusätzlich ist es noch ein gutes Workout, aber das ist eher ein angenehmer Nebeneffekt).
    Natürlich bin ich auch beruflich kürzer getreten und viel bewusst spazieren gegangen (manchmal sogar ohne Handy!) und es hat ein Weilchen gedauert, bis ich dort war, wo ich heute bin, aber mittlerweile spüre ich viel besser, wenn ich Ruhe brauche, fühl mich weniger getrieben ("das muss ich noch machen, und dann das,…") und kann mir zwischendurch auch eine kleine Auszeit gönnen – selbst wenn es nur wenige Minuten sind.

    Das Studio heißt bYoga, ist im 3. Bezirk und ich kann dir Alexandra wärmstens empfehlen 😉

    Du kannst auch hier nachlesen: http://www.aliciouslog.com/aliciouslife-forrest-yoga/

    Alles Liebe,

    Alice

    • Danke Alice,

      voll lieb von Dir! Na da sind – oder waren – wir uns ja sehr ähnlich. 😉

      Ich kenne solche Erfahrungen vom Tanzen und auch von Zumba…Dinge wo man sich konzentrieren muss sind gut um aus Gehirnkarusells heraus zu kommen. 🙂

      Im Moment tun mir meine internetlosen Zeiten sehr gut, und wäre die Zeit nicht gerade so wild und anspruchsvoll im Umgehen mit allem was passiert, wäre auch alles optimal. Da muss ich mir vermutlich noch bewusster meine "zur Ruhe Komm Zeit" nehmen, vielleicht will mir das Außen einfach auch nur zeigen wo es langgeht…

      Deinen Yoga Tip werd ich mir ansehen, lieben Dank! ♡

      ♡ ♡ ♡ Love, Angelhugs and Fairydust ♡ ♡ ♡

      Wonni

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