Südindischer Zitronen Reis – Lemon Rice

Südindischer Zitronen Reis - Lemon Rice - Freude am Kochen - vegan - glutenfrei

Zitronen Reis bzw Lemon Rice ist eines der bekanntesten südindischen Gerichte. Lemon Rice wird als Hauptgericht

mit Raita (Joghurt Sauce), Chutney und Salat gegessen. Nachdem mein Mann aus Nordindien kommt hab ich selbst Lemon Rice erst im vergangenen Herbst beim großen gemeinsamen Diwali Fest in Wien, bei dem auch einige Südinder waren, kennengelernt. Dieser Reis war mit Abstand mein Lieblingsgericht an diesem Abend. Ich habe ihn seither bereits mehrmals gemacht. Ich finde er schmeckt auch gut mit Hari Chutney.

Lemon Rice wird, wie gesagt, als Hauptspeise gesehen, wobei es bei indischen Einladungen meistens mehrere Hauptspeisen gibt. 😉 Ich finde er schmeckt als Hauptspeise und als Beilage. 😉 Und er sieht einfach auch echt toll aus mit seiner knallgelben Kurkuma-Farbe, vom gesundheitlichen Aspekt mit so viel Kurkuma spreche ich da noch gar nicht. 😉

Ich hoffe Ihr mögt meine wieder regelmässiger kommenden indischen Rezepte?! Ich hab mir vorgenommen wieder mehr indisches zu bloggen und meine Indien Sammlung auszubauen. Schließlich sitze ich an der Quelle und es gibt noch so unendlich viele köstliche vegane indische Rezepte. Außerdem haben wir im letzten Jahr mehrere nette indische Familien kennengelernt mit denen wir jetzt mehr Kontakt haben, so das ich Euch da echt originale Speisen aus erster (also dann zweiter) Hand bieten kann. 🙂

Südindischer Zitronen Reis - Lemon Rice - Freude am Kochen - vegan - glutenfrei

Zitronen Reis – Lemon Rice

Lemon Rice wird aus ausgekühltemn, fertig gekochtem Reis gemacht, das heißt man kann ihn auch gut aus übrig gebliebenen Reis machen. Er schmeckt auch mit Parboild Reis und mit Jasmin Reis, es muss nicht zwingend Basmati Reis sein.

Meistens mache ich den Lemon Rice ohne Chana Dhal, weil ich nie dran denke ihn frühzeitig einzuweichen. 😉

Zutaten:

2 Becher Basmati Reis
3 1/2 Becher Wasser
2 Tl Salz
3 El Maiskeimöl

3 El Kokos, oder Sesam-Öl
1 Tl Senfkörner, schwarz*
1 Tl Kreuzkümmel, ganz
1 Tl Kurkuma
1 Prise Asafoetida (nicht glutenfrei, einfach weglassen wenn es glutenfrei sein soll)
1 roter Chili, getrocknet
Etwas frischer grünen Chili, fein gehackt
30 frische Curry Blätter**

4 El Chana Dal, mindestens 1/2 Stunde eingeweicht*

ca 50 g Erdnüsse oder Cashewkerne, oder beides gemischt
2 Zitronen, gepresst

Himalayasalz nach Geschmack

Für mögliche Abwandlungen passen auch folgende Gewürze:

1 Tl Koriander, gemahlen
1 walnußgroßes Stück Ingwer, fein gehackt
etwas schwarzer Pfeffer
Limettensaft statt Zitronensaft
Auch Kokosflocken kann man in den Reis geben
Etwa 4 El frischer Koriander, gehackt – aber auch Petersilie (wie am Foto)

*kann auch weggelassen werden

**gibts im gut sortiertem Indien Shop. Am Besten Ihr kauft Euch gleich mehr davon, wenn Ihr frische Curry Blätter bekommt, und friert sie dann ein. Ich hab immer welche im Tiefkühler.

Zubereitung:

Den Reis gut waschen bis das abrinnende Wasser klar bleibt. Anschließend 15 Minuten einweichen (das wird in Indien meistens gemacht bevor man den Reis kocht). Nach der viertel Stunde den Reis abgießen und zusammen mit dem Wasser, Salz und Öl in einen Topf geben, den Deckel auf den Topf geben und den Reis zum Kochen bringen. Sobald der Reis kocht auf die kleinste Flamme zurückschalten (1) und solange köcheln lassen bis das Wasser weg ist. Den Reis auskühlen lassen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Nüsse goldbraun rösten und diese aus der Pfanne nehmen, wobei das Öl in der Pfanne bleibt und weiterverwendet wird. Da geröstete, gesalzene Erdnüsse meistens billiger sind, als Erdnüsse natur, verwende ich oft auch diese. Nachdem sie schon geröstet sind kann man sie am Ende vom Rezept sofort verwenden und muss sie nicht extra rösten.

Den Senf und Kreuzkümmel im heißen Öl braten bis er zu knacken beginnt, anschließend den roten Chili (grob zerbröselt), die Curryblätter und den gehackten grünen Chili dazugeben und gut rühren. Nach ein paar Sekunden den abgegossenen Chana Dhal dazugeben und ein bis zwei Minuten rösten. Anschließend den Kurkuma und Asafoetida dazugeben, gut vermischen und den Reis, die Cashews und den Zitronensaft vorsichtig verrühren.

Den Reis ein paar Minuten braten und mit Salz abschmecken.

serve it with love 

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❤ Love, Angelhugs and Fairydust

Eure Yvonne

Love is always the answer - Freude am Kochen

 

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2 Kommentare

  1. Das liest sich ganz fantastisch! Muss ich unbedingt demnächst mal ausprobieren, vielen Dank für dieses schöne Rezept!

    Liebe Grüße,
    Steffi

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