Rezension: Die vegane Kochschule

 Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen
Sucht Ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für liebe vegane Freunde? Ich hätte da einen Tipp als last  Minute Geschenkidee.

Heuer ist nämlich die neue vegane Enzyklopädie erschienen. Ich nenn “Die vegane Kochschule” jetzt einfach mal so, weil es so umfassend ist, sogar Gärtnertipps und jede Menge Warenkunde bietet und wirklich für jedes Kochniveau etwas bietet, aber der Reihe nach…

Man sollte das Buch wirklich von vorne bis hinten lesen, es steckt so viel Basiswissen drinnen und auch wenn ich selbst viel und gerne koche und darüber blogge, ich merke bei Kochbüchern immer wieder (auch wenn das jetzt gegen mein eigenes Buch spricht 😉 ) das ein Kochbuch das ein Koch geschrieben hat nochmal eine andere Tiefe bietet. Da ist einfach ein anderes Grundwissen vorhanden meiner Meinung nach.

Das Buch startet mit 10 Seiten “Meine vegane Küche” in denen Sebastian von seiner eigenen sympathischen Philosophie in der veganen Kochwelt erzählt.

Das zweite Kapitel “Warenkunde und Küchenpraxis” bietet auf 10 Seiten Infos zu Gewürzen, Ölen, optimales Lagern, benötigten Küchengeräten & Sebastians Lebensmittelempfehlungen.

Weiter gehts mit dem Kapitel “Lebensmittel haltbar machen“: Einkochen, Milchsauer einlegen, Trocknen, in Öl konservieren, selbstgemachte Gemüsebrühe, in Essig einlegen, einsalzen. Da gibts übrigens ein tolles eingesalzenes Gemüsebrühe Rezept hab ich gerade entdeckt, das so ähnlich ist wie dieses hier.

Im Kapitel “Ohne Milch, Ei & Fleich – vegane Grunnahrungsmittel” kocht Sebstian Mandeldrink,  und verschiedene andere Nuss- und Getreide-Milch Varianten, veganen Sahneersatz, vegane Schlagcremen, Joghurt, Quark, Käse usw.  Außerdem geht es natürlich auch um Eiersatzmöglichkeiten, Fleischersatzmöglichkeiten, genau wie den Fischgeschmack-Ersatz, Sojaprodukte, Tempeh, Miso, Sprossen, Smoothies usw. Ja, ich hab nicht zu viel versprochen als ich das Buch die vegane Enzyklopädie genannt habe!

Dann geht es los mit der “Rezepte” Rubrik, wobei vorher auch schon Rezepte im Buch waren:

Im Kapitel “Basics” gibts jede Menge Rezepte für Saucen.

Weiter gehts mit “Frühstück & Brotzeit” (ist ja schließlich ein bayrisches Buch 😉 ): Smoothies, Müsli, Pancakes, Rühr”ei” & Aufstriche gibts in diesem Kapitel.

Unter den “Klassikern” gibts Rezepte für Kraftbrühe, und internationale Rezepte wie Thom Kha, Wiener Schnitzel und Ragu alla Bolognese, verschiedene Seitan Rezepte & Pizza.

Und dann gehts weiter mit einer Unterteilung nach Jahreszeiten die mit dem “Frühling” startet:

In den Jahreszeitenkapitel werden die wichtigsten Saisongemüse sehr ausführlich beschrieben mit Garten- und Anbautipps und persöhnlichen Erfahrungen und auch mit den gesundheitlichen Eigenschaften des jeweiligen Gemüses, gefolgt von tollen Saison-Rezepten süß, salzig, essbar, trinkbar, eben quer durch den Gemüsegarten.

Die Kapitel “Sommer“, “Herbst” und “Winter” schließen das liebevoll gestaltete Buch ab.

Nachdem ich seit diesem Jahr selbst weiß was für eine Arbeit in einem Buch steckt, wie viel Liebe, Freude, aber auch Streß und Ausnahmezustände 😉 kann ich dieses überaus gelungene, vielseitige, ausführliche und – ich wiederhole mich – liebevoll gestaltete Werk noch mehr schätzen und mich ein bisschen mehr “hineinleben”.

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Aber jetzt wollt Ihr sicher wissen was ich getestet habe?

Den Start haben die “Polenta Couscous Knödel mit Cajun Bohnen” gemacht.

Wer mich kennt ist jetzt nicht weiter verwundert das ich ein paar Abwandlungen gemacht habe. 😉 Aber es war nicht so schlimm, ich habe einfach nur weniger Bohnen und mehr Gemüse verwendet. Und weil ich keine Pastinake zu Hause hatte hab ich die durch Sellerie ersetzt und Zwiebel und Knoblauchpulver, das fürs Gewürz benötigt gewesen wäre, hatte ich auch nicht da.

Und trotzdem 😉 war das Essen supergut und mein Mann war auch ganz besonders begeistert. Manchmal kommt mir vor das Kochbücher die von Männern geschrieben sind den Geschmacksnerv von anderen Männern noch genauer treffen als von Frauen geschriebene Kochbücher, kann das sein?

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Ps: die Knödel eignen sich nicht als Suppeneinlage, ich habs getestet. 😉 Ich dachte wenn ich sie nur ins heiße Wasser lege ohne sie zu kochen könnte das vielleicht klappen, hat es aber nicht, die Suppe hat aber trotzdem geschmeckt. 😉

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Die “Schnelle Reisnudel Rotkraut (Blaukraut) Pfanne” war auch sehr lecker. Ich hab sie nur noch zusätzlich mit jeder Menge Chili – den wir einfach lieben – verschärft. 😉

Beim nächsten mal würde ich aus optischen Gründen allerdings das Blaukraut (den Rotkohl) in einer eigenen Pfanne machen weil ich beim Braten dann die Glasnudeln ziemlich zerstört habe was dann optisch kein Burner mehr war. 😉

Drauf hab ich übrigens noch Gomasio – Sesam Salz – gestreut.

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Beim letzten getestetn Rezept kann ich Euch leider nicht sagen ob es meinem Mann auch so gut geschmeckt hat/hätte *räusper*, was daran liegt das er nichts davon abbekommen hat. 😉

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Normalerweise koche ich Abends “richtig” und zu Mittag gibts Suppe, Salat, Reste oder ein Brot. Aber das Bloggerproblem im Winter ist bescheidenes Licht. Ich wollte das Buch aber unbedingt endlich rezensieren und daher hab ich mir zu Mittag, gleich frisch vom Bauernmarkt geholte Kohlsprossen gekocht, genauer gesagt Sebastians “Schnelles Kohlsprossencurry”. Naja und das hab ich dann zu Mittag gegessen und den Rest, den ich eigentlich mit meinem Schatz teilen wollte dann Abends nachdem er leider nicht zu Hause war, so ein Pech. 😉 Aber so schlimm ist es nicht, beim ersten Bauernmarkt im neuen Jahr werden neue Kohlsprossen gekauft und das Curry nochmal gekocht.

Übrigens hab ich das Curry mit der restlichen Kokosmilch dann nochmal mit Restlgemüse gekocht (Kohlrabi, gelbe Rübe, Karotte, Süßkartoffel & Äpfel), also auch umgewandelt empfehlenswert! 😉

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Was ich übrigens bei den Cajun Bohnen vergessen habe zu erwähnen und was auch für dieses Rezept gilt: Sebastian mixt gerne selbst supergute frische Masalas, also selbstgemachte Gewürzmischungen. Das macht mir als Gewürz-Junkie ganz besonders Spaß und zeigt mir wieder das tiefere Basiswissen eines gelernten Kochs.

Sebastian surft leidenschaftlich gerne und kommt durch dieses Hobby viel herum auf der Welt. Auf seinen Reisen lässt er sich oft für neue Geschmackserlebnisse und Koch-Ideen inspirieren.

Rezension: Die vegane Kochschule - Freude am Kochen

Was ich noch unbedingt probieren will? Ja, da gibts viele Rezepte. zum Beispiel Gerichte wie: lauwarmer Rote Bete Salat, geschmorter Weißweinfenchel, Roggenkrustenbrot, Kasnudeln, Polentataler, Schoko-Sahnetorte, Schwarzer Rettich Hustensaft, Pastinaken Kräuter Mayo, Bruschette mit Rote Bete Gelee und Rotkohlsalat, Linsen Pastinaken Empanadas, Apfel Birnen Strudel mit Mango Zimt Sahne, Seitangulasch mit Semmelködeln, Nuss-Nougat Aufstrich, veganer Thunfischaufstrich, Bastis Barbecuesauce…. uvm

Mehr über Sebastian Copiens Bücher, Kochkurse und Aktivitäten findet Ihr auf seiner Homepage:

www.Sebastian-Copien.de

Das Buch bekommt Ihr im Buchhandel oder bei Amazon:

Die vegane Kochschule: Warenkunde, Küchenpraxis, 200 Rezepte*

Es gibt übrigens auch ein ganz neues vielversprechendes 71 seitiges E-Book von ihm zum Trend Thema: Bowl oder auch Buddha Bowl genannt.

VEGAN IN A BOWL*

Und hier noch der Film zum Buch:

Bei Briefkeks findet Ihr noch ein Interview mit Sebastian Copien.

❤ Love, Angelhugs and Fairydust

Eure Wonni

Love is allways the answer, whatever the question is ❤

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Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für diese wundervolle Rezension. Schöne Fotos und fesselnd und informativ geschrieben!
    Liebe Grüße und eine friedvolle Weihnachtszeit, Mari

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