Auszeit im Otto-Haus auf der Rax – Österreich

Auszeit im Otto-Haus auf der Rax – Österreich

Manchmal benötigt man eine kleine Auszeit, kennt Ihr das auch?
Seit

Ostern ist bei uns irgendwie die Hölle los…naja, Hölle klingt eher negativ, es war aber durchaus (auch) positiv, auf alle Fälle ist fast jedes Wochenende Action und während der Woche zehntausend Dinge und das alles neben der Hochzeits-Hochsaison. Ich pendle also von einer Herausforderung zur Nächsten und war zugegebenermassen in letzter Zeit alles andere als gut drauf…

Vor zwei Wochen hat mir meine Innere Stimme plötzlich gesagt ich muss auf eine Alm und ich muss da übernachten. Das war insofern spannend als ich in meinem Erwachsenenleben noch nie auf einer Alm übernachtet habe und eigentlich auch noch nie das Bedürfnis danach hatte. Aber die Stimme war extrem stark und ich war schon richtig “durchdrungen” von dem Gedanken “ich muss dringend auf eine Alm!!!”.
Mein Hilfeaufruf auf Facebook nach einer netten Alm auf der man übernachten kann und zu der man möglichst nicht allzuweit gehen muss – weil ich auch körperlich schon geschwächt war – hat nicht wirklich viel ergeben, aber dann hab ich doch eine Möglichkeit gefunden Hütten zu suchen und dann, nach einigen Mailabsagen hatte das Ottohaus so kurzfristig tatsächlich trotz Traumwetter-Vorhersage noch ein Zimmer für uns. #Glücksmoment

Also gings am Samstag Vormittag los Richtung Rax und in 1 1/2 Std waren wir dann auch schon bei der Rax Seilbahn (ja, wir sind rauf gefahren #Schande).

Die Blumenvielfalt am Weg zum Ottohaus war der reine Traum, seht Euch das an, da ist die Welt noch in Ordnung!

Nach einer guten halben Stunde Fußweg waren wir dann im Ottohaus und konnten auch gleich unser Zimmer beziehen.

Das war unser Blick aus dem Fenster, atemberaubend, oder?

Zuerst haben wir uns dann mit unseren Picknick-Utensilien auf eine Weise gesetzt und erstmal fein gepicknickt

Leckeres Olivenbrot mit selbstgemachtem Oliven-Tofu-Aufstrich, Tomaten, Marillen und Marillen-Smoothie….

…und mit direktem Blick zum Schneeberg

Am Nachmittag haben wir dann die Klassiker-Runde gedreht: Jakobskogel – Preinderwand – Seehütte – Ottohaus

Erst zum Jakobskogel und dann weiter zur Preinerwand

Und nach einer kleinen Rast gings weiter zur Seehütte bei der wir dann kurz eingekehrt sind und in der es einen gespritzten Apfelmost für uns gab.

Un dann wieder zurück zum Ottohaus

 
Ich nehme an das ist die Preinerwand, die übrigens voller Kletterer war.
Zurück auf der schönen “Autobahn” – mit Blick zum Schneeberg – zurück zu unserem Nachtquatier.

Nach dem Abendessen und einer eisigen Dusche (es gab kein Warmwasser) – kulinarisch war unser Picknick das Beste 😉 daher erzähle ich nicht groß vom Abendessen – haben wir zuerst noch eine Runde in der Abendsonne gedreht, bei der ich dann eine Edelweiß-Wiese entdeckt habe und im totalen Edelweiß-Fieber war, aber dazu später, wenn ich Euch all meine Blumenfotos zeige.

Dann waren wir eigentlich bereits in der Hütte – am Abend wirds schon kühl trotz 32 Grad Tagestemperatur im Tal – und dann doch noch schnell raus um die Abenddämmerung noch zu sehen, den Sonnenuntergang haben wir leider verpasst.

Dann gings auch schon früh ins Bett mit dem sicheren Gefühl supergut zu schlafen. Das Gefühl hat dann nicht gestimmt, ich konnte weder einschlafen noch in der Nacht schlafen, erst irgendwann gegen Morgen gings dann.

Das Frühstück war dann wieder ein Traum, also ich meine jetzt den Ausblick, die Location, und warm wars auch schon richtig um 8 bis halb 9 ca.

Viele Runden gibts jetzt nicht wirklich vom Ottohaus, außer man will absteigen, daher haben wir dann noch eine Runde gedreht über die Höllental-Aussicht und die Dirnbacher Hütte wieder zurück zum Ottohaus in dem wir noch einen Rucksack deponiert hatten.

Gerade gehts zum kleinen Abstecher zur Höllentalaussicht, bevor wir dann links Richtung Dirnbacher-Hütte abbiegen.

Diese Aussicht sollte man unbedingt “mitnehmen” sie ist wunderwunderwunderschön und beeindruckend.

Eine Begebenheit hat mich hier sehr berührt: ein älterer Mann ist mit Krücke und mit Hilfe von ein paar Jüngeren tatsächlich rauf zu dieser Aussicht gegangen und war dann oben in seinem Element und hat allen erklärt wo welcher Gipfel ist usw. Wirklich bewundernswert fand ich das! #Glücksmoment #einVorbild

Und dann runter zur (minikleinen) Dirnbacher-Hütte (nur ein Notunterstand) die auf einer traumhaften Almwiese voller Blumen steht. Da könnte man es schon eine zeitlang aushalten.

Und dann wieder rauf Richtung Ottohaus zum Rucksack holen.

Und zurück zur Rax-Seilbahn.

Beendet haben wir das wunderbare Wochenende noch mit einer eiskalter Kühlung in der Schwarza

Für uns war das ein wirklich wunderbares erholsames Wochenende auf dem wir beschlossen haben das wir in unserem stressigen Leben in Zukunft viel mehr an Happy-Zeit einbauen wollen. Auch solche Alm-Übernachtungs-Wochenenden möchten wir in Zukunft öfter mal machen, das hat uns einfach total gut getan!

Ruhe, Natur, traumhaft gute Luft, weg von den ganzen Strahlungen denen man im normalen Leben andauernd und überall ausgesetzt ist, Harmonie, Nähe, nicht immer tausend Dinge tun müssen, Stille, Freude, Zeit zum Blödeln und ausgelassen sein, und ganz viel Liebe….einfach ein Traum!

Übrigens hab ich jetzt den Tip bekommen, dass es im Karl Ludwig Haus auf der Rax gutes veganes Essen geben soll.

Und nachdem dieser Beitrag jetzt bereits so lange geworden ist, werde ich in den nächsten Tagen einen extra Beitrag über die wunderbare Blumenwelt der Rax schreiben.

♡ ♡ ♡ Love, Angelhugs and Fairydust ♡ ♡ ♡

Eure Wonni

Freude am Kochen - Love is always the answer

 

Danke fürs Teilen...Pin on Pinterest0Share on Google+0Print this pageEmail this to someone

Ein Kommentar

  1. Hallo Wonni,

    die Gegend ist traumhaft, eine kleine Auszeit würde mir auch nicht schaden, danke für deine Anregung dazu.

    Alles Liebe
    Alex

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

CAPTCHA