Dinkel Chapati

Wir machen oft Chapati, weil wir sie lieber zu indischen Speisen essen als Reis, auch wenns mehr Arbeit ist. 😉

Dinkel Chapati

Zutaten für 4 Chapati:

100 g Dinkel-Vollmehl
100 g Chapati-Mehl
1/2 Tl Meersalz
1 El Olivenöl
110 ml Wasser (wobei die Menge je nach Mehl nicht immer gleich ist)

Zubereitung:

Alle Zutaten mit der Küchenmaschine (Knethaken) vermischen und ca 10 Minuten durchkneten lassen. Die gute indische Haufrau macht das natürlich mit viel Liebe mit der Hand, da ich nur eine halbe indische Frau und alles andere als eine Hausfrau bin mach ichs mit viel Liebe mit der Küchenmaschine. 😉

Dann mind 30 Minuten ruhen lassen. Man kann es aber auch bereits am Vortag vorbereiten, in diesem Fall in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank geben.

Die Teigkugel in 4 gleiche Teile teilen, die so ca 80 g haben (ja, ich habs diesmal für Euch sogar abgewogen und abgemessen 😉 obwohl ich das normalerweise immer alles nach Gefühl mache.

Die gute indische Hausfrau hat ein Gefäß wie dieses zum Beispiel in dem Mehl ist, darin werden die einzelnen Kugeln erstmal gewälzt.

Dann ein bisschen ausgerollt und nochmal in das Gefäß gelegt, beidseitig, damit der Teig beim ausrollen nicht anklebt und ganz dünn ausrollen –> für Euch gemessen, meine hatten ca 22 cm DM ;-)) also wirklich dünn 🙂

Es geht übrigens auch mit einem Ausrollstab für Zucker oder mit einem Nudelwalker oder was auch immer. 😉

Dann braucht man eine flache, am Besten beschichtete Pfanne. Wir haben und aus Indien eine richtige Chapati-Pfanne mitgebracht, eine Crepe-Pfanne geht auch, allerdings weiß ich nicht wie lange die Beschichtung hält wenn man zu oft und zu lange auf hoher Flamme kocht. Die Pfanne muss nämlich seeeehr heiß sein, dann die Chapati in die Pfanne legen und auf der einen Seite braten.

Ich bin der “faule” Typ der nebenbei tausend andere Dinge macht (also doch nicht faul), offiziell müsste man mit einem Küchentuch oder einem Pfannenheber in kreisenden Bewegungen die Chapati dann nach dem Umdrehen immer festdrücken und dabei gleichzeitig in der Pfanne drehen, weil sie im Idealfall Blasen wirft, damit sie überall gleichmässig anbrät. Aber glaubt mir, es geht auch ohne, oder mit wenig Drück-Dreh-Hilfe. ;-)))

 

Hier seht Ihr schon die ersten Blasen, seit nicht enttäuscht wenns nicht beim ersten Mal klappt, ab der Zweiten gehts besser, ich glaube das liegt an der Pfannentemperatur, die erste ist nie ganz so gut.
Wenn man mag kann man dann auch noch Olivenöl (oder unvegan Ghee) drauf streichen). Also eine Seite anbraten bis es ein paar dunkle Stellen gibt, umdrehen, Öl drauf und zweite Seite braten bis paar dunkle Stellen erscheinen, umdrehen und Öl drauf. Ich dreh dann immer nochmal kurz um und dann ists fertig und kann zu leckerem Curry serviert werden.

Instagram:

Nachdem ich jetzt neu bei Instagram bin hab ich mir gedacht das es supernett wäre wenn Ihr meine Rezepte nachkocht und Lust habt dann ein Foto davon auf Instagram zu posten und dieses dann mit #freudeamkochen “hashtagged” dann finde ich es, das wäre total lustig und würde mich sooo freuen. 🙂

 

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2 Kommentare

  1. Wow! Ich bin schwer beeindruckt. Du hast einen herrlichen Blog. Ich bin richtig gierig, all deine Geschichten und Rezepte zu lesen.
    Ist natürlich kein Zufall, dass ich hier gelandet bin 🙂 Zufälle gibt es nicht.
    Ich bin großer Indien-Fan, war vor gefühlt 100 Jahren schon mal 4 Wochen in Pune (damals Poona) und liebe das Essen, die Menschen, das Land. (Viel habe ich ja nicht gesehen, aber immerhin habe ich mich in Indien verliebt.
    Und ich bin auch in veganen Gruppen, es interessiert mich sehr .
    Ich möchte mein Essen aus einigen Gründen hauptsächlich vegetarisch/vegan umstellen.
    Und da kommt mir dein Blog sehr gelegen, weil ich mich hier super informieren kann.
    Vielen Dank dafür <3
    Sophie

    • Hallo Sophie,

      danke für Deine lieben Zeilen, über die ich mich seeeehr gefreut habe. 🙂

      Indische vegane Rezepte gibts regelmässig neue jeden Montag, außerdem gibts auch eine eigene Rubrik aller indischer Rezepte inklusive Foto, aber das hast Du sicher schon entdeckt.

      Herzliche Grüße

      Wonni, die sich über Deine Blog-Besuche freut

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