Saftfasten Tag 2

Saftfasten Tag 2 - Fasten - Entgiften - Freude am Kochen

Wahnsinn, ich hab schon den zweiten Tag geschafft und das ohne großem Hungern und ohne Fastenkrisen.

So darfs weitergehen. Mein Freund hat mir vorher eine SMS geschrieben “Wenn der Hunger morgen nicht kommt, kommt er nimmer mehr”. Na dann hoffen wir das Beste. 🙂

Ich war heute schwächer, beim bergauf spazierengehen hat man das stark gemerkt, ansonsten war alles ok bis auf ein bisschen Schwindelgefühl und machmal leichten Kopfschmerzen, die aber eher nur durchgezogen sind und immer gleich wieder vorbei waren.

Allerdings war ich jetzt nicht motiviert irgendwas groß in der Wohnung zu tun etc. Eigentlich wollte ich mein Bücherregal ausmisten. Das war aber heute irgendwie nicht drinnen. Hab ein bisschen Fotos bearbeiten und gebloggt und nebenbei diverse Kongresse gehört usw. Neben der kleinen Sport-Einheit in der Früh und dem mittelgroßen Spaziergang, bei dem ich beim Bärlauch pflücken auch gemerkt habe das der Kreislauf nicht ganz auf der Höhe ist. Das dauernde bücken war nicht so fein. 😉

Früh:

Erstaunlicherweise bin ich ohne Hunger aufgewacht. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass das heute schon in der Früh beginnen wird.

Ein Erfolgserlebnis beim Abwiegen: 1,1 kg weniger. Das zählt natürlich nicht wegen dem Einlauf, ist aber trotzdem eine tolle Motivation. 😉

Ich startete mit warmem Zitronenwasser und meinem Trampolin Programm, danach Dusche und Mundhygiene, weil der Geschmack im Mund war unangenehm und die Zunge sehr belegt und auch gelblich. Zähneputzen, dann Ölziehen, nochmal Zähne putzen. Seit dem letzten Besuch meines (indischen) Schwiegervaters kugelt bei uns ein Zungenschaber rum, den hab ich dann zum erstenmal ausprobiert. Ist zwar jetzt nicht ganzs meins (leichte Übergebungstendenzen 😉 ) aber hat bissi geholfen. Danach dann nochmal eine Mundspülung mit Nelkenöl-Wasser, das war allerdings zahnbedingt, hat aber auch den Mundgeschmack verbessert. Könnte man ja auch mit einem Tropfen Pfefferminzöl (Bio) in einem Becher Wasser machen.

Beim Trampolin springen hab ich schon bemerkt, dass ich ein bisschen schwächer bin als sonst und vor allem danach war mir schwindlig. Nach dem Duschen war das dann etwas besser, aber beides merke ich auch jetzt noch. Ich bin aber stolz auf mich, mein kleines Trampolin Programm trotzdem durchgeführt zu haben. Ist ja echt nur superkurz.

Momentan kämpfe ich ein bisschen mit mir wann ich den Frühstücks Orangensaft zu mir nehmen soll. Ich fühl mich unterzuckert, will ihn aber nicht zu früh trinken, damit ich am Abend besser über die Runden komme. Hungermässig gehts, eher so das Gefühl von bisschen Kraftlosigkeit durch unterzuckerung. Aber es ist ja Wochenende und ich kann gut auf mich aufpassen. 🙂 Bis auf einen schönen Spaziergang (es soll heute 18 Grad bekommen ) muss ich nichts wirklich anstrengendes machen. Beim Spaziergang wirds allerdings bergauf gehen, weil ich zum Bärlauch schauen will. 😉

Saftfasten Tag 2 - Fasten - Entgiften - Freude am Kochen

Frühstück (10:30)

Ich bin seit halb 7 wach, also das späte Frühstück ist nur meine Rauszögerungstaktik damit ich mit Nachmittag/Abend besser klarkomme. 😉

Saft aus zwei Orangen: 180 ml

Saftfasten Tag 2 - Fasten - Entgiften - Freude am Kochen

Vormittag:

Heißes Wasser

Ingwer Tee

Nachmittag:

Ich hab einen Spaziergang gemacht. Es hatte 20 Grad – in Worten ZWANZIG – so genial! 🙂 Ich musste halt da, wo ich normalerweise Spazieren gehe (bergauf) recht langsam gehen und paar mal sitzen bleiben, da ich schon ein bisserl schwach bin, wie ich bemerkt habe. Aber es war fein und schön. Dann hab ich schon um einiges mehr Bärlauch gefunden als noch vor 6 Tagen. Soll ich sagen leider? 😉

Warum leider? Weil ich dachte ich will, wenn ich schon Bärlauch momentan nicht essen kann, jetzt wo die Freude so groß ist das er kommt, ihn saften. Also hab ich ihn dazwischen geschmissen in meinen Saft in der Hoffnung das ein bisschen was mitgepresst wird. Aber ich hab den Slow Juicer offenbar total unterschätzt.

Gemischt mit Broccoli, Kohlrabi Frucht und Blätter, bisschen Pastinake und Gurke. Boah war das scharf…mein armer Magen hat sich fast umgedreht obwohl ich normal gut scharf vertrage. Also dachte ich, mach ich mir eben den Saft für den Abend mit und habe den Saft aufs doppelte verdünnt und dann getrunken, weil ich dachte ich kann das ja nicht wegwerfen. Etwas hab ich geschafft, den Rest musste ich leider wegwerfen, es war einfach unerträglich. Und danach hatte ich keine Lust mehr auf weiteren Saft. 😉 Es stimmt: scharf macht satt. 😉

Saftfasten Tag 2 - Fasten - Entgiften - Freude am Kochen

Mittagessen:

150 ml Saft etwa, aus Broccoli, Kohlrabi, inklusive den Blättern, etwas Pastinake, Gurke und leider zu viel Bärlauch.

Nach diesem Mittagessen und dem Spaziergang war ich fertig. 😉 Und extrem müde, was aber auch an plötzlich 20 Grad liegen kann, man weiß es nicht. Ich bin kein Couching Mensch, aber ich wär fast eingeschlafen. Danach war mir kalt und ich hab heiß geduscht, danach gings wieder.

Saftfasten Tag 2 - Fasten - Entgiften - Freude am Kochen

Abendessen (19:00):

250 ml Saft aus Roten Rüben (Bete), Süßkartoffel, frischem Kurkuma, 1 Scheibe Ingwer und ganz wenig gelber Rübe.

Ganz ok, aber mir sind die Säfte einfach alle zu bisserl zu süß. Mir wäre mehr nach einem Tomatensaft mit bisserl Salz und Chili oder so. 😉 Zumindestens einmal am Tag. Mal schaun wie ich weitermache ab Montag. Morgen auf alle Fälle noch mit Säften, aber eine Option war ja noch statt dreimal Säfte, zweimal Gemüsesuppe. Allerdings sind in den Säften ja viele tolle Nährstoffe auf die ich nicht verzichten will. Ich bin also unentschlossen. 😉 Mal schaun.

Saftfasten Tag 2 - Fasten - Entgiften - Freude am Kochen

Körperliches Befinden & Symptome:

Ich fühl mich leicht und flexibel
Etwas schwach, beim Bergauf spazierengehen musste ich ein paar Pausen machen
Kein Hunger

Weißer und gelber Zungenbelag.

❤ Love, Angelhugs and Fairydust

Eure Yvonne

Love is always the answer - Freude am Kochen

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4 Kommentare

  1. Liebe Yvonne,

    ich habe mir gerade diesen und den anderen Beitrag zum Saftfasten gespannt durchgelesen, da ich aktuell ebenfalls saftfaste – allerdings mit dem Fastenkasten von Voelkel.
    Es tut gut, zu lesen, dass man nicht ganz allein mit eventuellen Problemchen ist: Kopfschmerzen und Schwindel hätten mich gestern auch fast zum Aufgeben gebracht, aber heute (es ist der vierte Tag) bin ich wieder zuversichtlicher, dass ich heute und morgen noch durchhalten werde. 🙂

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Saftfasten und bin gespannt auf die folgenden Berichte!

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Liebe Jenni,

      fein, das freut mich das Du auch gerade fastest und genau gleich lang wie ich. 🙂 Ich bin heute auch an Tag vier. Mein Tag 3 geht um 11:00 online. 😉 Für mich war der bis jetzt auch am unangenehmsten weil ich auch ziemliche Kreislaufprobleme hatte. Da reagiert unser Körper wohl ähnlich. 😉 Kopfweh hatte ich gestern keines mahr, dafür Abends erstmal Hunger.

      Heute ist aber die Kraft langsam wieder da, konnte schon mein 15 Minuten Trampolin Programm machen, das war gestern nicht möglich. 🙂 Es geht bergauf!

      Du fastest insgesamt 5 Tag, also morgen noch? Ich bin da noch komplett planlos und höre da auf meinen Körper was er will. 🙂 Eine Woche wäre schon cool, gerne auch länger. Mal schaun. 🙂

      Liebe Grüße und viel Freude noch

      Yvonne

      • Liebe Yvonne,

        genau – heute ist der letzte Tag, dann geht es weiter mit den Aufbautagen. 🙂
        Bisher könnte ich gefühlt allerdings noch weitermachen – jetzt hat sich der Körper gerade umgestellt und es fällt sehr leicht, das veränderte Essverhalten aufrechtzuerhalten. Ich denke, bis Ostern werde ich auf jeden Fall weiterhin auf lange Perioden zwischen den Mahlzeiten achten (vielleicht intermittierendes Fasten testen) – nicht aus religiösen Gründen, sondern, weil mir das bisher ganz gut tut. Nur das Konzentrieren fällt einigermaßen schwer – was nicht so pralle ist, wenn man Hausarbeiten schreiben will… 😀

        Ich wünsche dir viel Erfolg für dein weiteres Fasten!

        Liebe Grüße
        Jenni

        • Liebe Jenni,
          na dann wünsche ich Dir einen angenehmen letzten Tag! <3
          Ich werde weitermachen solange mein Körper mag und dann auch mit intermittierendem Fasten weitermachen. Ich möchte das in Zukunft meinem Alltag einbauen. Vielleicht nicht jeden Tag, aber häufig, mal schaun.

          Hab das vor dem Fasten schon ab und zu gemacht und es fällt mir nicht wirklich schwer das Frühstück wegzulassen, vorrausgesetzt ich esse dann echt um 12:00 zu Mittag. 🙂

          Meine Beiträge gehen jetzt nichtmehr täglich online sondern ich mach nur eine Zusammenfassung, sonst wirds langweilig. 😉

          Liebe Grüße

          Yvonne

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