Wrap Teig selbermachen – Wraps mit Lupinen & Champignons

Wrap Teig selbermachen - Wraps mit Lupinen & Champignons - vegan - Freude am Kochen

Wraps gehörten (bis jetzt) bei uns zu den wenigen Fertigprodukten die wir ab und zu verwendet haben, ich gestehe.

Einmal hab ich sie zwar schon selbstgemacht, hab aber das Rezept irgendwie verloren und ganz so optimal waren sie damals auch nicht soweit ich mich erinnern kann.

Wrap Teig selbermachen - Wraps mit Lupinen & Champignons - vegan - Freude am Kochen

Neulich hab ich mir eine Packung Lupinengeschnetzeltes beim Denns mitgenommen. Ich hab noch nie Lupinen-Fleischersatz gegessen und wollte das endlich mal testen. Beim Überlegen was ich draus machen könnte fielen mir Wraps ein, zumal ich auch mal wieder Lust auf Champignons hatte und auf Rucola.

Naja und nachdem ich keine fertigen Wraps zu Hause hatte, und ja ohnehin seit knapp 5 Jahren regelmäßig Fladen ausrolle, weils oft Chapati und Parathas bei uns gibt, hab ich mir gedacht ich versuchs mal wieder mit selbst gemachten Wraps. Ab sofort werden also – wie sichs für einen Foodblogger gehört 😉 – auch die Wraps selber gemacht.

Wrap Teig selbermachen - Wraps mit Lupinen & Champignons - vegan - Freude am Kochen

Ach ja und mein Fazit zum Lupinen-Fleischersatz: Ich bin ein Konsistenz-Esser bei diesen ganzen Fleischersatzprodukten. Die meisten sind mir zu weich. Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum Fleischersatz sich so nennen kann wenn er so “batzweich” ist wie Fleisch sicher nicht ist. Zuerst, also ungebraten, dachte ich “oje, schon wieder so weiches Zeug!”. Aber dann scharf gebraten – wobei man aufpassen muss, es wird recht schnell dunkel – war es dann für meinen Gaumen von der Konsistenz her gut. Die Konsistenz von Seitan mag ich zwar nach wie vor lieber, aber ich finde Seitan liegt dann danach immer unendlich schwer im Magen, das war beim Lupinengeschnetzeltem meiner Meinung nach besser. Und gesünder müsste es eigentlich auch sein, oder?

Wrap Teig selbermachen - Wraps mit Lupinen & Champignons - vegan - Freude am Kochen

Wrap Teig selbermachen –

Wraps mit Lupinen & Champignons

Ich habe den Teig im Thermomix gemacht, Ihr könnt Ihn aber natürlich auch mit der Hand oder einer Küchenmaschine kneten.

Die Teigmenge reicht für 5 Wraps á 20 cm

Zutaten:

Für den Teig:
300 g Weizenmehl
1 Tl Himalayasalz
2 El Olivenöl
130-140 ml Wasser

Für die Füllung:
1 Pkg Lupinen Geschnetzeltes (meins war Alberts Bio Lupinen Geschnetzeltes *)
Tandoori Gewürz (meins war Sonnentor Tandoori Masala*)
1/2 kg Champignons
1 Zwiebel
1/4-1/2 Bund Petersilie
1 Pkg Ruccola
Kokosöl zum Braten

Dazu schmecken entweder:
Sweet Chili Saucen
aber ich hab meinen Wrap mit dieser Zucchini Tomaten Sauce bestrichen, da ich im Moment gerade keinen Zucker esse
Tomaten Zucchini Sauce

Zubereitung:

Mehl, Salz, Öl und Wasser in den Thermomix geben und 3 Minuten kneten lassen.

Den Teig für ca 2 Std in den Kühlschrank stellen.

Anschließend teilt man den Teig in 5 Stücke, rollt jedes Stück zu einer Kugel und jede Kugel zu einem sehr dünnen Fladen aus, wobei jeder Fladen mindestens 20 cm im Durchmesser sein sollte.

Eine flache Pfanne – ich habe eine große schwere Pfanne aus Indien für solche Fälle – ohne Fett heiß werden lassen und die Wraps beidseitig (ohne Öl oder dgl) braten bis sie Blasen werfen und kleine dunkle Punkte bekommen.

Ein Geschirrtuch/Küchentuch nass machen und seeeehr gut ausdrücken so das es nur noch feucht ist. Die Wraps sofort wenn sie aus der Pfanne kommen in dieses Küchentuch legen damit sie flexibel bleiben/werden und beim Rollen nicht brechen. Das Tuch um die Wraps schlagen.

Einen Wrap nach dem anderen braten und die Wraps immer sofort auf den letzten Wrap im Küchentuch legen und darin einschlagen. Man kann die Wraps mindestens 2 Tage im feuchten Küchentuch im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf einfach nochmal beidseitig in der Pfanne wärmen.

Das Lupinengeschnetzeltes in einer beschichteten Pfanne in etwas Kokosöl mit viel Tandoori Masala rundherum scharf anbraten.

Zwiebel fein hacken und in Kokosöl braten. Die Champignons dazugeben und weiter braten. Am Schluss die gehackte Petersilie dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rucola waschen und trockenschleudern.

Die Wraps nach Lust und Laune füllen.

serve it with love 

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❤ Love, Angelhugs and Fairydust

Eure Wonni

Love is always the answer - Freude am Kochen

 

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5 Kommentare

  1. Norbert D.

    Liebe Yvonne!
    Alles sieht wieder einmal sehr, sehr lecker aus. Der Reihe nach einige Fragen und Bemerkungen:
    Wie meinst Du es: “ich bin ein Konsistenz-Esser” ??
    Fleischersatzprodukte sind etwas sehr eigenartiges. Allein schon der Name ist abartig.
    Lupinien-Geschnetzeltes das geht ja schon irgendwie wieder.
    Dabei stellt sich für mich die Frage, wie ist das eigentlich hergestellt?
    Lupinien sind ansonsten ja einwandfrei.
    Die Herstellung “Deiner Wraps” gefällt mir sehr. Ist das eine Eisenpfanne?

    In nächster Hinsicht hadere ich mit dem Weizenmehl und den erwähnten Seitan.
    Beide Produkte haben ja sehr viel Gluten, Seitan davon noch konzentriert.
    Selbst habe ich ein einziges mal Seitan gekauft und gegessen. Hauptsächlich wegen dem hohen Eiweißgehalt. Aber in der Tat kann ich (wir) darauf verzichten.
    Im weiteren habe ich in einem Buch von Rüdiger Dahlke über Getreide mit Gluten, aber vor allem von Weizenmehl gelesen, dass sich immer wieder zeigt, dass diese Gluten nicht unbedingt gesundheitlich
    förderlich sind und alle Getreide, wie Quinoa, Ammaranth, Hirse, Zwerghirse, Mais, Buchweizen, Vollkornreis, vorzuziehen sind, ganz abgesehen davon, ob man eventuell sogar eine Glutenunverträglichkeit hat.

    Was würdest Du empfehlen, wenn nicht Weizen, um dennoch leckere Wraps zu backen?
    LG

    • Lieber Norbert,

      ich meine mit “Konsistenz-Esser” das ich wenn ich einen Fleischersatz esse auch die Konsistenz von Fleisch haben will, naja, nicht so richtig aber ich mag dieses pappigweiche Zeugs nicht das sich dann Fleischersatz nennt…

      Ich habe aus einem Buch von Attila Hildmann mal Buchweizen Wraps gemacht, die haben uns auch gut geschmeckt, allerdings hat Buchweizen einen Eigengeschmack den man mögen muss. Ob man es 1:1 austauschen kann weiß ich nicht. In Südamerika gibt es auch Mais-Wraps – bei denen wieder gilt das ich nicht weiß ob man das Mehl einfach 1:1 austauschen kann, da fehlt mir die Erfahrung, wäre aber durchaus einen Versuch wert.

      Ich verwende viel und gerne Dinkelmehl, aber die Wraps werden dann wohl härter als mit Weißmehl, auch das müsste man probieren. Bei den indischen Chapati muss ich leider zugeben das sie mir mit indischem Atta (Chapati Mehl) besser schmecken als mit Dinkel Vollmehl.

      Pfanne: ich kann nicht genau sagen was das für eine Pfanne ist, es handelt sich um eine schwere Pfanne mit einer Beschichtung die aber anders ist als ich sie von den leichten Pfannen bei uns kenne…

      Liebe Grüße

      Yvonne

  2. Norbert D.

    Nachtrag zu Alberts Bio Lupinen Geschnetzeltes:
    Da hab ich jetzt grad recherchiert, – 40% Lupiniensamen und ein ungenannter Anteil von Weizeneiweiß.
    Die anderen Zudaten sind ja soweit ganz ok, naja, Sonnenblumenöl ist auch drinn. Scheinbar geht es bei so Fertigprodukten nie ohne Sonnenblumenöl. Warum das überall drinn ist weiss ich bis heute auch noch nicht.
    Info zu…scharf anbraten: Hier ein Link über Rauchpunkt von Fett/Ölen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchpunkt

  3. Pingback: Februar Highlights 2016 | SchokoladenFee

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