Indisches Kräuter Chutney

 
  Indisches Kräuter Chutney - I love indian food - Freude am Kochen

Passend zu den Aloo Tikkis von gestern gibts heute die Sauce.

Traditionell würde man diese nicht unbedingt mit Oregano und

Zitronenmelisse sondern eher mit Koriander machen, aber mein Oregano wuchert und die Zitronenmelisse musste auch geerntet werden, also hab ich gemäß unserer Ehe auch in der Sauce Asien mit Europa vereint.

Indisches Kräuter Chutney - I love indian food - Freude am Kochen
 

Vorab noch eine kurze Info: es erfordert wirklich viel Geduld und einen wachen Geist wenn man mitschreiben will wenn mein Mann kocht. 😉 Ich hoffe Ihr wisst das zu schätzen. 😉

Gestern wars so das ich nach einem indischen Rezept ein Chutney machen wollte, in dem Augenblick kommt mein Mann in die Küche und fragt was ich machen will. Ein Chutney…ok er ruft sofort seinen Dad an um zu fragen wie das geht….ich sage das ich heute gerne dieses Rezept machen würde, aber sehr gerne auch wissen würde wie sein Dad das Chutney macht… Sekunden später telefoniert mein Mann mit seinem Dad und übernimmt danach das Kommando bei meinem Chutney…ich gebe mich geschlagen…das andere Rezept mach ich beim nächsten Mal heimlich. *psssst-nicht-verraten* ;-)))))

 

Indisches Kräuter Chutney

Wie gesagt würde man traditionell Koriander-Blätter verwenden, bei mir waren es ca 2/3 Oregano und 1/3 Zitronenmelisse.

Mittlerweile hab ich es ein zweites Mal gemacht und diesmal im Hochleistungsmixer, da ist es noch viel feiner und besser geworden! Bei der zweiten Variante haben wir auch noch Tomate dazu gegeben, man kann also ruhig bisschen kreativ sein. Zucker war beim zweiten Mal keiner dabei.

Zutaten:

80 g Kräuter, bereits gewaschen, getrocknet und von den Stielen befreit
1 Zitrone (Saft)
1/2 Zwiebel
etwas Chili nach Geschmack und Schärfe
1/2 Tl Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 Tl Koriander, gemahlen
1/2 Tl Zucker
1,5 cm Ingwer
3/4 Tl Salz

Wasser nach Bedarf

und nicht zu vergessen: Liebe, viel Liebe zum Drüberstreuen!

Zubereitung:

Zwiebel und Ingwer schälen und grob zerkleinern. Zitrone auspressen.

Nun gibt man die Zutaten, außer den Kräutern und dem Wasser in einen kleinen Mixer und püriert das ganze. Anschließend gibt man portionsweise die Kräuter dazu und nach Bedarf auch Wasser.

Selbstverständlich kann man das Chutney dann noch abschmecken. Für meinen Mann ist das immer ganz logisch, er kocht nach Gefühl, aber ich finde wenn man nicht weiß wie etwas schmecken soll, kann das Abschmecken doch etwas zur Herausforderung werden. 😉

Das Chutney in ein Glas füllen und verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Wie lange es hält muss ich erst herausfinden. Mein Schatz meint ein paar Tage, ich berichte.

Wozu isst man Chutney? Zu Gebratenem (das fällt jetzt wohl auf einem veganen Blog dann eher raus), zu Aloo Tikki – gefüllte Kartoffel Laibchen – aber auch zu Linsen mit Reis. Man kann es immer essen wenn auch Pickles passen – Geheimtip von mir: Pickles passen immer ;-)))

Ich kan es mir auch noch gut vorstellen in Wraps und Sandwichs. 🙂

Ps: der Tip mit dem Kreuzkümmel und dem Zucker kam übrigens aus dem Rezept das ich probieren wollte. 😉 Und mein Schwiegervater gibt auch keinen Koriander rein, das war wiederum die Idee meines Mannes nach meinem Kreuzkümmel-Einwand. Ein Familien-Rezept sozusagen. 😉

♡ ♡ ♡ Love, Angelhugs and Fairydust ♡ ♡ ♡

Eure Wonni

Freude am Kochen - Love is always the answer
 
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2 Kommentare

  1. Liebe Yvonne!
    Das sieht ja sehr lecker aus! 🙂 hmm Ich liebe eigentlich alles was mit Kräutern zu tun hat, sehr fein!
    Liebe Grüße, Conny

  2. ich auch Conny :-))))

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