Kichererbsen (oder Linsen Dhal) Parathas (Fladen) – Indien

 

Die Kichererbsen Parathas sind quasi ein “Restl-Essen” man verwendet fertiges indisches Kichererbsen-Curry – Asche auf

mein Haupt ich hab gerade festgestellt das ich das Rezept hier noch nie aufgeschrieben habe, das muss ich beim nächsten Mal machen wenn wir es kochen – wenn man genug davon hat. Mein Schatz kocht immer so viel davon und nach 3 Tagen reichts irgendwie…. Mir ist noch nicht ganz klar ob ihm das wirklich immer passiert, oder ob er das bewusst macht damit er Parathas bekommt. *gg*

In Indien werden die Parathas gerne zum Frühstück gegessen, mit Pickles…..soweit ist mein europäischer Magen noch nicht ;-)) aber ab Mittag liebe ich sie heiß und ich weiß nicht wie oft ich sie bereits gemacht habe seit ich sie im Januar in Indien kennengelernt habe…

Man kann übrigens auch auf die gleiche Art und Weise Linen-Parathas machen, da verwendet man statt den Kichererbsen dann einfach übrig gebliebenen Linsen-Dhal wie zum Beispiel hier.

Zutaten

übriges indisches Kichererbsen-Curry (oder auch Linsen-Dhal)
Chapati Mehl (schmeckt auch mit Dinkelvollmehl lecker)
original indisch: Ghee (Butterschmalz) vegan: Olivenöl

Joghurt (Sojajoghurt)
indische Pickles

Die Kichererbsen (oder Linsen) werden inklusive Flüssigkeit püriert und in die Küchenmaschine – mit Knethaken ausgestattet – gegeben und dann wird soviel Mehl dazu gegeben bis ein glatter unklebriger Teig entsteht. Wenn man zuviel Mehl erwischt hat einfach noch ein bisschen Wasser dazu geben.

Mengenangaben kann ich dazu leider keine geben weil es auch auf die Flüssigkeit des Curries bzw Dhals ankommt….

Der Teig wird dann 10 Minuten gut durchgeknetet. In meiner Anfangsphase hab ich das noch brav mit der Hand gemacht, mittlerweile machts die Maschine brav für mich. 😉

Den Teig lässt man dann etwas im Kühlschrank ruhen, 30 Minuten bis 1 Std, kann aber auch viel länger sein, also man kann ihn genausogut erst am nächsten Tag verwenden, dazu aber in Klarsichtsfolie einpacken, sonst bekommt er braune harte Stellen.

Und dann geht man weiter so vor wie hier beim Aloo Paratha Rezept, nur das man die Fladen nicht vorher füllen muss, sondern nur den Teig alleine ausrollt.

Ich brate meist alle Fladen auf einmal, auch wenns zu viel ist für eine Mahlzeit, und wärme diese dann einfach nur wieder auf indem ich sie beidseitig kurz nochmal in die heiße Pfanne lege. (Mein Schatz nimmt sie auch gerne mit in die Arbeit und isst sie dann kalt ohne was, das kann ich mir aber wiederum überhaupt nicht vorstellen.)

Und dazu gehört meiner Meinung nach für den vollendeten Genuß “leeres” Joghurt und scharfe indische Pickles, bei uns gerade köstliche Mango-Pickles.

Die Pfanne die man am Foto sieht haben wir uns übrigens beim letzten Mal in Indien gekauft…die ist super. War nicht einfach sie zu bekommen, weil in Indien meist mit Gas gekocht wird und da gibt es für Ciapattis und Parathas so unten rund gebogene Pfannen mit denen man auf Ceranfeldern nicht wirklich was anfangen kann. Man kann es natürlich auch in einer Palatschinken-Pfanne machen, allerdings leiden beschichtete Pfannen auf Dauer darunter weil man sehr lange mit großer Hitze braten muss.

Und wer noch weitere Parathas ausprobieren möchte. Hier gibts noch ein Mooli (Rettich) Paratha Rezepte.

 

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