Fazit: 30 Tage Vegan for Youth Challenge von Attila Hildmann

 

Vor dem Fazit drücke ich mich eigentlich ein bisschen……..in einer Zeit in der das Messbare am Meisten zählt…

….geplant war hier jetzt

den Einstieg über das Messbare zu machen, aber mittlerweile hab ich das Messbare geschrieben und bin jetzt wieder nach oben gehüpft im Text, weil ich einen anderen Fazit-Start möchte.

Also hier mal die positiven Seiten:

Es taugt mir unheimlich das ich jetzt fast jeden Tag mit einem frisch gepressten Juice und 20 Minuten Yoga starte, das hätte ich ohne die Challenge nie gemacht, nie geschafft und nach 30 Tagen ist das schon eine Art Ritual geworden das ich vorhabe beizubehalten!  
Mein TOP 1!

Das Kochen macht mir Spaß und Freude auch wenn es aufwendig ist und das schön anrichten, fotografieren, Fotos bearbeiten und bloggen ist auch meine Leidenschaft! Große Leidenschaft wie man merkt auch wenns unendlich zeitintensiv ist, Zeit die Ihr liebe Leser ja zusätzlich habt in Eurer Challenge. Also wenns manchmal vielleicht stressig klingt, einen Teil Streß erzeuge ich mir dadurch selbst, das ist irgendwie meine eigene Challenge die mit der eigentlichen Challenge nichts zu tun hat. Meine Challenge in der Challenge! Wenn ich mir vorstelle das ich täglich damit sicher 1-2 Std brauche könnt Ihr Euch vorstellen wieviel Sport ich eigentlich machen könnte in der Zeit. 😉 Aber das ist halt einfach auch ein Teil von mir…und leider auch das sich selbst Streß erzeugen….ich brauch das….meine Droge…. 😉

Mir schmecken die Rezepte in VFY um einiges besser als im VFF. Im VFF haben sie mir auch geschmeckt aber nach 4 Wochen hatte ich schon ein bisschen Probleme mit den “süßlastigen” Gerichten zugegebenermassen. Gut, jetzt habe ich schon mehr Geschmacks-Erfahrung und lasse bei jedem sauren Gericht einfach die Süßungsmittel weg und verwendet tw mehr Zitronensaft. Bis jetzt hat alles, oder fast alles, gut geschmeckt. Aus meiner VFF Challenge hab ich auch gerlernt das ich es für meine kreative Ader einfach brauche das ich Rezepte auch mal umwandle oder andere challengetaugliche Gerichte koche zwischendurch auch wenn es keine Attila Rezepte sind, sonst juckts zu stark in meinen Kreativ-Kochfingern und ich werde unrund. 😉

Und: und das ist vermutlich doch auch TOP 1 ich bin ganz sicher das es “Urlaub für den Körper” ist, zumindestens mal aus essenstechnischer Sicht. Ich hab nie so viele Superfoods zu mir genommen und bin überzegt davon das die vielen gepressten Früchte auch extrem toll für meinen Körper sind….Bei den wenigeren Kohlenhydraten kann ich nicht sagen das mir das spürbar gut tut, aber schlecht auch nicht. 😉 Was mich auch fasziniert ist das ich Abends viel weniger esse und trotzdem satt bin, das fasziniert mich auch an den Rezepten….ziemlich ausgeklügelt…… Mittag esse ich dafür aber mehr als normal.

Ansonsten bin ich im Vergleich zu “Ottonormalverbraucher” nicht wirklich ein gutes Beispiel bzw kann man sich nicht so gut mit mir vergleichen weil bei uns gabs schon vorher so gut wie nie Fertigprodukte und war der Großteil immer schon selbst gemacht. Gut ich hab jetzt kein Mandelmus selbst gemacht und vor August 2013 auch keine Milch, aber Eingekochtes, Eingelegtes, Pizza, Brot usw….. das schon oft/immer/viel/meistens….daher hat sich aus dieser Sicht in meiner Ernährung nicht so viel getan wie bei Anderen, die einfach nicht so viel Freude am Kochen haben wie ich, die sich Omni ernährt haben oder (gefühlt) keine Zeit zum Kochen haben. Deswegen gibts bei mir vermutlich auch weniger sichtbare und messbare Ergebnisse…

Was ich mir wünschen würde: das ich so einen Hautwiderstandsmesser hätte damit ich das für Euch messbar darstellen kann! Hab ich aber nicht.

 

 

Und jetzt gehts weiter mit dem was ich eigentlich zuerst geschrieben habe:

Unter dem Motto “ich machs ja nicht zum Abnehmen”….aber eigentlich schon auch…..erzähl ich Euch zuerst das was die meisten am dringendsten wissen wollen:

In der ersten Woche habe ich 200 Gramm abgenommen, was fast eher Zunehmen entspricht wenn man weiß das ich aus frauentechnischer Sicht zu Challengebeginn meinen Höchststand hatte. In der 2. Woche (ich vergleiche das Ergebnis jetzt immer mit dem Startgewicht) hatte ich dann 1,1 Kilo weniger, in der Dritten wieder nur 0,5 Kilo und nach 4 Wochen 1 Kilo, allerdings war ich in der 4. Woche 2 Tage krank und hab da nur sehr wenig gegessen und am Abend vor dem Wiegen hatte ich kein Abendessen.

Wir haben die Challenge ja in einer eigenen Facebookgruppe zu 17. gestartet, zwei Mitchallengerinnen haben in der gleichen Zeit 2,6 und 3 Kilo abgenommen, beide nicht mit megasport. Ich hoffe ich darf das verraten. 😉 Nur als Vergleichspunkt für Euch. Ich war schon bei der VFF ein schlechtes Beispiel. Während bei den anderen die Kilos geburzelt sind hat sich bei mir gar nichts getan. Und seit ich mich vegan ernähre (8 Monate) nehm ich zu statt ab….

Ja, soweit so….. Mein neuer Plan sieht vor das ich 1-2 Drinking-Days pro Woche einbaue für den Fall das ich das durchstehe. Nichts festes zu Essen, nur Flüssiges und Suppen, das verfälscht zwar das Challengergebnis, aber ich hab das schon im Vorfeld so beschlossen. Wenn sich nach der Hälfte gewichtsmässig nichts tut dann kann ich für mich sagen das das bei mir eben so ist und ich was anderes machen muss. Das ist mein Plan.

Ach ja, Zentimeter, die ja angeblich viel wichtiger sind….naja…. 😉 An 10 Messpunkten nach 1 Woche -6,5 cm, nach 2 Wochen -8 cm, nach 3 Wochen -4,5 cm und nach 4 Wochen -10 cm. Und nein das ist nicht viel, weil das sind nur 1 cm pro Messpunkt. 😉

Jetzt zu den anderen Dingen, ich bleibe beim Mess- und Spürbaren:

Fühle ich mich anders? Nein

Brauche ich weniger Schlaf? Nein, manchmal eher mehr.

Bin ich entspannter, ruhiger, ausgeglichener? Nein, manchmal eher das Gegenteil….mein Mann hat sich schon beschwert. 🙁

Seh ich anders aus, erholter, jünger? Nein

Mach ich weiter? Jaaaaaaaaaaaaaa!

Mache ich mit Freude weiter? Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

…aber ich werde versuchen einen Teil meiner übertriebenen Ernsthaftigkeit rauszunehmen und auch das tgl bloggen irgendwie…..hm…..schau ma mal…

Wie gehts mit der Meditation: gar nicht, ich kann das nicht auf Druck, habs 1 Monat versucht und es war ein Disaster, ich werde das jetzt nur mehr einbauen wenns passt, am besten in der Natur an einen Baum gelehnt wenn ich Zeit dazu habe, weil das war am besten und hat gut getan. Oder mal zwischendurch eine geführte Meditation, irgendwie so, aber nichtmehr als “ich muss tgl meditieren”!

Sport: naja bis auf einmal die Woche Zumba, das letzte Woche krankheitsbedingt auch noch ausgefallen ist, gabs außer Powerwalks und kleineren Bergaufs und Bergabs im Wald keine großen Leistungen.

Zählt Yoga zu Sport? Bisschen? Nein? Eher Stretching? Egal, das mach ich auf alle Fälle tgl bis auf die 3 Tage an denen ich krank war und das ist suuuuper!

Stretching und Qi Gong: vernachlässigbar wenig

Sollt Ihr die Challenge auch machen? Ja! Versucht es, schaut wie es bei Euch ist, was sich bei Euch verändert, wie es Euch damit geht! Und wenn Ihr merkt es wird Euch zuviel, dann schaltet besser einen Gang runter und spart irgendwas ein oder bastelt Euch Eure eigenen Challengeregeln statt aufzuhören!

Und ja, es ist eine Challenge: Aus unserer Challengergruppe von Anfangs eben 17 Personen waren, wenn ich das richtig recherchiert habe, nach 3 Wochen nur mehr 7 oder 8 dabei und ich weiß nicht wie viele es jetzt wirklich noch sind….also ja, es ist eine Herausforderung, aber Urlaub für den Körper ist unser Körper doch auch wert, oder?!

Übrigens kann ich so eine Gruppe für gleichzeitig Starter wirklich empfehlen, das ist einfach fein wenn man privat in einer kleineren Gruppe über all jenes was einen einfach beschäftigt reden kann….und Einer aus der Gruppe  hat der Zuspruch doch weiter zu machen so gut getan das sie weitergemacht hat und allein das ist schon der größte Erfolg der Gruppe! 🙂

Sonst noch was? Ja, gerne zu kochen hift auf alle Fälle bei der Challenge! Und Hut ab und Respekt vor allen die es nicht so gut wie ich haben zu Hause zu arbeiten und sich alles vorkochen müssen….ich muss nur abends länger arbeiten wenn ich zu lange gekocht habe, aber das geht ja noch….

Übrigens – fällt mir gerade ein – im November gibts ein neues Buch von Attila Hildmann “Vegan to go”. Super, oder?!

Yoga-Challenge: Ich bin gerade am Ende der 30 Tage Yoga Challenge von Erin Motz angelangt die ich als totale Yoga-Anfänger ganz fein fand. *klick*  Kennt Ihr eine andere gute 30 Tage Yoga-Challenge die ich für die kommenden 30 Tage noch anhängen könnte?

Außerdem suche ich gerade nach einer 30 Tage Quigong Challenge statt der tgl. Meditation …kennt Ihr da zufällig etwas feines auf Youtube?

 

 

 
 
Danke fürs Teilen...Pin on Pinterest0Share on Google+0Print this pageEmail this to someone

4 Kommentare

  1. super!
    danke für dein ehrliches feedback! ich hab schon geglaubt, ich sei die einzige veganerin, die mit dieser ernährungsweise nicht ab- sondern eher zunimmt!

    • Wir sind nicht alleine. 😉 Ich hab auch von zwei Anderen gehört die zu Beginn zugenommen haben und dann nach ca 1/2 Jahr aber wieder abgenommen, das sollte bei mir aber dann auch bald losgehen, bis jetzt merke ich noch nichts 😉

  2. Dann versuch ich jetzt nochmal einen Kommentar dazulassen: Vielen Dank für das tolle Review^^

    Und ich hab dich getagged: http://frau-von-blaubeer.blogspot.de/2014/02/buchfragen-hanna-von.html

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

CAPTCHA