Rezension: Backen ohne Milch und Ei von Marie Laforet

Manchmal braucht man einen kleinen Stubbs, kennt Ihr das auch?
Schon seit mehreren Monaten hab ich vor hier eine

regelmäßige vegane Kochbuch Kolumne zu bringen, aber irgendwie war nie Zeit dafür, zumal ich nicht einfach nur das Kochbuch durchblättern will und dann darüber schreiben, nein, ich will von jedem Kochbuch auch Rezepte ausprobiert haben, damit ich weiß wovon ich rede.
Letztes Woche auf der Blogst-Konferenz haben wir dann auch gehört das regelmässige Kolumnen bei Lesern sehr beliebt sind, gesagt getan:
Es gibt hier also ab sofort jeden Freitag eine Vorstellung eines veganen Kochbuchs. Wenn ich es schaffe werde ich ein paar Rezepte ausprobiert haben, wenn nicht werde ich die jeweiligen Artikel immer updaten sobald ich ein Rezept probiert habe, die Beiträge bleiben also aktuell.
Die Kolumne heißt “Man nehme 100 g Liebe…” ♡
Heute starten wir mit dem Buch “Backen ohne Milch und Ei – Vegane Desserts” von Marie Laforet aus dem Leopold Stocker Verlag.
Ich bin ja ein optischer Mensch, außen mag ich das Buch zugegebenermaßen nicht so gerne, aber innen finde ich es schön aufgemacht und was mir immer wichtig ist: für jedes Rezept gibts ein oder mehrere schöne Fotos. 🙂
 Backen ohne Milch und Ei - Kochbuchrezension - Vegane Kochbücher - Freude am Kochen
Auf den ersten Seiten gibt es eine Zusammenfassung wodurch man in der veganen Backkunst Eier ersetzen kann: Leinsamen, Agar-Agar, Stärke, Seidentofu, Backpulver, Apfelmus, vegane Sahne, Nussmuse oder Eiersatz-Mischungen aus dem Bioladen….
Und womit man Milchprodukte ersetzen kann: Nuss- und Getreide-Milch, pflanzliche Margarine, Öle und Nussmuse.
Wer mit verschiedenen neuen Mehlsorten “spielen” und diese kennenlernen will wird an dem Buch Freude haben: Es wird nicht nur mit Weizenmehl und Dinkelmehl gebacken sondern auch mit Kamutmehl, Vollkornreismehl, Einkornmehl, Kastanienmehl….
Gerne und viel wird auch Traubenkernöl verwendet.
Ich hab jetzt erstmal die Rezepte ausprobiert mit Zutaten die ich bereits zu Hause hatte.
Mein Favorit war das Tiramisu, wobei ich davon nur die Creme gemacht habe, weil ich das Tiramisu fürs Abendessen-Dessert geplant hatte und da ist Matcha nicht so geeignet wenn man danach noch schlafen möchte. 😉 Ich hatte noch Biskotten zu Hause aus der Omni-Zeit, die ich nicht wegwerfen wollte, weil ich das auch sinnlos finde, daher hab ich die verwendet und aufgebraucht. Gibts eigentlich eierlose Biskotten zu kaufen?
Ich hatte zweierlei Varianten: eine mit Erdbeeren und eine mit Ananas.
Langer Rede kurzer Sinn: die Tiramisu-Mascarpone-Ersatzcreme aus Cashewkernen und Sojasahne (bei mir Hafersahne) ist göttlich und ich bin total happy die gefunden zu haben, Halleluja, es gibt wieder Tiramisu. 😉
In der Verbindung mit dem Erdbeer-Tiramisu hat man die Cashewkerne rausgeschmeckt, was aber sehr lecker war. In der Verbindung mit der Ananas fand ich das man kaum bemerkt hat das es ein “Fake-Tiramisu” war. Wenn man noch Cognac in die Creme getan hätte, hätte man es vermutlich gar nicht bemerkt.
♡ Happy, happy, happy. ♡
Backen ohne Milch und Ei - Kochbuchrezension - Vegane Kochbücher - Freude am Kochen

 

Mein erstes Rezept aus dem Buch waren die Zimtschnecken:
Wie immer bei Hefeteig hab ich geschummelt und hab den Teig im Brotbackautomaten gemacht. Ansich klappt das immer trotzdem mit dem Flüssigkeit-Mehl-Verhältnis, aber als der Teig fertig sein sollte war er flüssige.
Keine Ahnung was ich falsch gemacht haben könnte? Ich hab dann statt 250 g Mehl 500 g Mehl verwendet und statt 1 Tl Hefe 3 Tl und dann die doppelte Menge an Füllung und voila alles super.
Übrigens hab ich zusätzlich zum Zimt noch Karadmom dazu gegeben, weil uns das in Stockholm so gut geschmeckt hat bei den traditionellen schwedischen Zimtschnecken. ♡
Und so sahen meine Schnecken dann aus:
Backen ohne Milch und Ei - Kochbuchrezension - Vegane Kochbücher - Freude am Kochen

 

Backen ohne Milch und Ei - Kochbuchrezension - Vegane Kochbücher - Freude am Kochen
Das dritte Rezept waren dann die Heidelbeer-Muffins, die uns zugegebenermassen nicht so geschmeckt haben, die waren uns zu “gummig”.
Backen ohne Milch und Ei - Kochbuchrezension - Vegane Kochbücher - Freude am Kochen
Ich schreib mir, wenn ich Bücher testen will, immer erstmal raus welche Rezepte ich gerne machen will: 21 Rezepte stehen auf meiner Liste, eine ziemliche Ausbeute, oder? 😉
Von Sandgebäck, bis Biskuit, über Schokoganache, bis hin zu Mandel-Biscotti, Karamel-Cashew-Cookies, Creme Brulet, Karottenkuchen mit Walnüssen, Zitronen-Himbeer-Eis, Kokos-Ingwer-Mango-Eis usw….
Ich werde berichten!
Stimmt, die Kategorien hab ich Euch noch unterschlagen.
  • Grundrezepte
  • Plätzchen & Kleingebäck
  • Obst-Tartes und Fruchtige Desserts
  • Cremes und leichte Desserts mit Milchersatz
  • Tea Time und Brunch
  • Eis-Desserts

Ja, soweit mein erster Beitrag zum Thema “Man nehme 100 g Liebe…” ♡♡♡

Kleines Manko: man benötigt bei den Rezepten tw viele Zutaten aber nur kleine Mengen davon, was bei den trockenen Zutaten nicht so schlimm ist, aber wenn man dann zum Beispiel ein Glas Apfelmus aufmachen muss weil man 2 El braucht, finde ich das bisserl doof…und dann hab ichs auch noch geschafft das das offene Glas dann verschimmelt ist *ichdoofi* Möglicherweise ist das mit dem Apfelmus aber ein allgemeines “veganes Back-Thema” wenn man es eben als Ei-Ersatz verwendet, vielleicht koche ich im Herbst viele kleine Apfelmus-Gläser ein.  ♡

Und, wie gefällt Euch meine neue Kolumne? Gibts Dinge die Euch noch interessiert hätten zu diesem Kochbuch?

♡ ♡ ♡ Love, Angelhugs and Fairydust ♡ ♡ ♡

Eure Wonni

Freude am Kochen - Love is always the answer

 

 

 

 

 

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

 

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